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![]() Von der räuberischen LibelleDie Schmetterlinge sind die mit dem Rüssel. Kann man sehr schön beobachten, wenn man Sommerflieder (auch Schmetterlingsbusch genannt) im Garten hat. Die Blütenkelche dieser Rispen sind gerade groß genug, dass ein Schmetterling seinen elend langen Trinkhalm hineinstecken kann. Sieht sehr hübsch aus, wenn ganz viele Schmetterlinge dort auf dem Strauch sitzen. ![]() ![]() Die Libellen stillen ihren Durst an Tautropfen, wie es die meisten Insekten zu tun pflegen, haben aber keinen Rüssel. Sind ja Fressräuber (und da würde so ein Rüssel nur stören), die kleinere Insekten vertilgen, was der hübsche Schmetterling nie nicht tun würde. Das macht er nicht mal als Raupe. Da hält er sich im Gegensatz zur Libellenlarve an Grünzeug. ![]() Die Libellenlarve ist ein regelrechtes "Monstrum". Mit einem
furchteinflößenden Aussehen, das an einen Alien erinnert, lebt
sie drei Jahre lang im Verborgenen auf dem Teichgrund. Dort
frisst sie alles an kleinem Getiers, was ihr vor das riesige Maul
kommt. Im dritten Jahr klettert sie dann an einem Blatt der
Wasserlilie hoch in die Sonne. Dort bricht dann im Nacken der
schwarze Chitinpanzer auf. Stundenlang quält die riesige Libelle
sich aus der zu eng gewordenen Hülle heraus und ist dann seltsamerweise doppelt so groß. Der ganze Hinterleib war in dem
Panzer irgendwie zusammengerollt. Nun hakt sie sich an der Puppe
fest, damit die traumhaft schönen Flügel trocknen. Das Ganze
dauert fast 12 Stunden. Man sollte außerdem anerkennen, dass die Libellen gar keine Hemmungen haben. Die sind nämlich gar nicht menschenscheu und klettern sogar auf den Finger, wenn man ihn hinhält. Ausserdem sind die großen, schönen Libellen völlig ungefährlich. Ich hab hier am Teich so ein Schilfgraskissen, auf dem sie gern rumhocken. Da kann man sie dann sehr gut beobachten. Aber wenn sie Schweinkram machen, gucke ich natürlich nicht zu. Da habe ich dann doch Hemmungen. ;-) Und in der nächsten Biologiestunden
behandeln wir das Thema: |